Anästhesie und Intensivmedizin (GER)

Standort: Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth Gerolstein

Die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin übernimmt die perioperative (vor, während und nach der Operation) Betreuung aller zu operierenden Patienten im Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth. Der Anästhesist führt ein ausführliches Vorgespräch, analysiert persönliche Risiken und legt unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche das für Sie am besten geeignete Narkoseverfahren fest. Er führt die Narkose durch und steuert während der Operation alle lebenswichtigen Funktionen, behandelt Funktionsstörungen und führt hochwirksame Medikamente zu. Unser hochqualifiziertes Anästhesie-Team überwacht auch nach der Operation die Patienten und sorgt für eine umfassende Betreuung.     

 

Die Betreuung gliedert sich in drei Phasen:

  • Frühe Risikoeinschätzung (Anästhesieambulanz) und Risikominimierung in der präoperativen Vorbereitung (hämodynamische Optimierung, Einleitung von ultraschallgesteuerten Regionalanästhesieverfahren)
  • Anästhesie und Sicherung der Vitalfunktionen im Operationssaal
  • Unmittelbare postoperative Betreuung im Aufwachraum bzw. auf der Intensivstation




Intensivmedizin

Unsere moderne und technisch auf hohem Niveau ausgestattete Intensivstation mit 4 Planbetten bietet eine professionelle intensivmedizinische Behandlung mit Beatmung und diversen invasiven diagnostischen Maßnahmen.

Leistungsspektrum

Allgemeinanästhesie/Vollnarkose

Die Narkose/Allgemeinanästhesie schaltet das Bewusstsein und die Schmerzempfindung aus. Zur Narkose werden intravenöse Narkosemittel (Totale Intravenöse Anästhesie) oder Inhalationsanästhetika (Narkosegase) eingesetzt. Zur Narkosebeatmung kommen Gesichts-, Larynxmasken sowie endotracheale Intubation zur Anwendung.

 

 

 

Folgende Vorteile für den Patienten ergeben sich bei der intravenösen Anästhesie ohne Zugabe von Lachgas: 

  • Schnell eintretende Wachheit
  • Kurze Erholungszeit
  • Geringe Übelkeit und Erbrechen

 

Wir setzen blutsparende Maßnahmen ein. Mittels unseres Cell Savers (Gerät zur maschinellen Autotransfusion) kann dem Patienten vor der Operation eigenes Blut entnommen werden. Dieses wird aufbereitet und während der Operation dem Patienten wieder transfundiert. 

 

Regionalanästhesie

Bei operativen Eingriffen, insbesondere im Bereich der Beine, Hüfte, Leiste, Hand, Arm und Schulter reicht es aus, die Schmerzempfindung im zu operierenden Gebiet durch örtliche Betäubung (Lokal- bzw. Regionalanästhesie) auszuschalten.

Häufig angewandt werden Spinalanästhesie und Periduralanästhesie (single-shot, Kathetertechnik). Bei beiden Verfahren wird nur die untere Körperhälfte etwa ab Nabelhöhe betäubt und es können Operationen an der unteren Extremität, der Leiste, dem Becken oder im Unterbauch schmerzfrei durchgeführt werden. Dabei wird das örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) von der Lendenwirbelregion her in die Nähe der schmerzleitenden Nervenbahnen über einen dünnen Kunststoffkatheter in den Periduralraum oder über eine sehr dünne Kanüle in den mit Rückenmarksflüssigkeit gefüllten Spinalraum injiziert.


Die Plexusanästhesie ist abhängig von der gewählten Punktionsstelle unter der Achsel (axillär) oder am Hals (interskalenär/supraskalenär) geeignet, um Operationen an der Hand, Unterarm, Ellenbogen, Oberarm und Schulter schmerzfrei durchführen zu können.

Besonders für ältere Patienten mit Herz-, Kreislauf- oder Lungenkrankheiten und Stoffwechselstörungen bringen Regionalanästhesieverfahren Vorteile in Bezug auf geringe Beeinträchtigung der Atmung, länger anhaltende Schmerzfreiheit und frühzeitige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme.

Das Bewusstsein ist bei beiden Narkoseverfahren nicht ausgeschaltet. Der Patient hat die Möglichkeit, während der Operation Musik zu hören oder mittels Sedierung zu schlafen. Das von vielen befürchtete Unwohlsein (Übelkeit und Erbrechen) bleibt aus.

 

Intensivmedizin

Die interdisziplinäre Intensivstation des St. Elisabeth-Krankenhauses wird gemeinsam mit den Kollegen der Inneren Medizin geführt.

Die Anästhesie-Abteilung betreut alle operierten und/oder verunfallten Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

 

Postoperative Schmerztherapie

Eine gute Analgesie (Schmerzfreiheit) ist Voraussetzung für weitere wichtige Therapiemaßnahmen nach einer Operation (z.B. Atemtherapie, Frühmobilisation) und führt zur schnellen Wiederherstellung des Patienten.

Nach jeder Operation wird sofort eine Schmerztherapie durch den Anästhesisten begonnen und auch eine Empfehlung für die weitere Schmerzbehandlung auf der Station angeordnet. Dort, wo es möglich ist, wird noch im Operationssaal ein Schmerzkatheter angelegt, der schon direkt nach der Operation für Schmerzfreiheit sorgt.

Die Anästhesie-Ambulanz

Einige medizinische Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.  „Ambulant“ darf jedoch nicht „unsicher“ bedeuten, deshalb wird auch vor einer ambulanten Operation ein ausführliches Vorgespräch mit Risiko-Analyse unter Berücksichtigung der vom Hausarzt mitgegebenen Unterlagen durchgeführt. Aus diesem Grunde ist eine Anästhesie-Ambulanz eingerichtet worden, die nach dem Prinzip einer Einbestellpraxis arbeitet, wodurch nur sehr geringe Wartezeiten auftreten. Der Termin wird durch die Praxis des Operateurs vermittelt.

Team

Dr. Anna Rojek-Jarmula

Chefärztin

Telefon:06591 170
Telefax:06591 17 499
E-Mail:Anna.​Rojek-​Jarmula@​marienhaus.​de

Dr. Michael Abou-Afasch

Leiter der Schmerztherapie

E-Mail:Michael.​Abou-​Afasch@​marienhaus.​de

Anästhesie und Intensivmedizin (GER)

Leitung

Dr. Anna Rojek-Jarmula

Chefärztin

Telefon:06591 170
Telefax:06591 17 499
E-Mail:Anna.​Rojek-​Jarmula@​marienhaus.​de

Sprechzeiten

Montags, mittwochs und freitags und nach Vereinbarung.

Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth Gerolstein

Aloys-Schneider-Straße 37
54568 Gerolstein
Telefon:06591/17-0
Telefax:06591/17-499
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-eifel.dehttp://www.marienhaus-klinikum-eifel.de