Schnelle Hilfe durch optimales Training

Gerolsteiner Krankenhaus schafft High-Tec-Puppe für Schulungszwecke an.

Die Puppe reagiert wie ein Mensch und das demonstriert Trainerin Jessica Muthers (re.) ihren Kolleginnen, denn beim Notfall muss schnell und richtig reagiert werden.

08.03.2018

„Ambu Man advanced“ heißt die High-Tec-Puppe, die für rund 14.000 € Anfang des Jahres im Gerolsteiner Krankenhaus angeschafft wurde. „Eine Anschaffung, die sich zum Vorteil für Patienten, Mitarbeiter und Besucher rechnen wird“, davon ist Krankenpfleger Mario Mertens überzeugt.

 

Die alte Trainingspuppe bot nicht mehr den aktuellen Standard und die damit verbundenen Möglichkeiten, so entschloss sich die Krankenhausleitung zur Neuanschaffung. Hausintern wurde ein ERC-Team (European resociation council) gebildet. Jessica Muthers, Oliver Staß und Mario Mertens, Mitarbeiter der Intensivabteilung des Krankenhauses, bilden dieses Team. Alle drei wurden nach den aktuellen europaweit geltenden Richtlinien der Reanimations- und Notfallmedizin (ERC) geschult und sind jetzt dabei, ihr Wissen an ihre Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

 

Die Puppe kann sprechen, atmen und reagiert auf die jeweilige Behandlung. So ist ein optimales Training im Bereich Notfallmanagement möglich. Aber auch Basismaßnahmen für andere Bereiche des Krankenhauses können leicht und gut trainiert werden, wie etwa das Legen von Zugängen für Infusionen. „Das verschafft den Mitarbeiter/innen große Sicherheit im Einsatz und kommt den Patienten zugute“, weiß Mario Mertens.

 

Ein gutes Bespiel zum Training an der Puppe ist der Herzinfarkt eines Patienten. Die Puppe wird entsprechend programmiert und simuliert die Symptome. Der Helfer beginnt jetzt mit den notwendigen Hilfeleistungen, etwa medikamentöser Art oder per EKG-Analytik, bis hin zur Reanimation anhand des mit der Puppe verbundenen Defibrillators.

 

Wichtig ist für die Schulungsteilnehmer, dass das Gerät am Ende der Übung ein Protokoll erstellt. „Hier zeigt sich, was gut gelaufen ist und was nicht“, so Mario Mertens. Auf diese Art können Fehler in der Praxis vermieden werden, und das ist das Ziel des Trainings.

 

Bereits jetzt laufen zusätzliche externe Schulungen für die Caritas Sozialstationen, ortsansässige Alten- und Pflegeheime, Feuerwehren und alle Mitarbeiter/innen des Krankenhauses. Geplant sind künftig auch Schulungsabende für interessierte Personen aus dem Raum Gerolstein, Hillesheim und Jünkerath.

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