Gerolsteiner Krankenhaus spendet für „Hospiz macht Schule“

Das Projekt wird vom Caritasverband Westeifel e.V. vor Ort umgesetzt

Foto: v. l. Regina Fromme, Koordinatorin SAPV, Winfried Wülferath, Caritasdirektor, Helga Beck, Krankenhausoberin und Hospizfachkraft Rosemarie Harings bei der Scheckübergabe.

13.04.2018

Gerolstein. Jeder Patient des Krankenhauses erhält einen Fragebogen, der dazu dient, die Zufriedenheit mit dem Aufenthalt und der Versorgung im Krankenhaus zu bewerten. Das Krankenhaus wertet diese Bögen aus und verwendet die Informationen für die künftige Arbeit. Es wird geschaut, was gut war oder auch nicht und was Verbesserungsbedarf hat. Jeder Patientenbogen der zurückkommt, wird mit einem Euro honoriert und die Summe, die im Laufe eines Jahres zusammenkommt wird für ein „Soziales Engagement“ im Einzugsbereich des Krankenhauses gespendet.

 

Dieses Jahr fiel die Wahl auf ein Projekt des Caritasverbandes Westeifel e.V.: „Hospiz macht Schule“.

 

Dieses Projekt spricht Grundschüler der 3. und 4. Klassen an und bietet ein professionelles Heranführen der Kinder an das Thema „Tod und Sterben“. Hospizfachkraft Rosemarie Harings weiß wovon sie redet. „Hier werden den Kindern die Themen Krankheit, Sterben, Tod, Trauer und Trösten auf spielerische Art näher gebracht“, erzählt sie. Eine Woche lang werden die Kinder (das Einverständnis von Eltern und Schulleitung vorausgesetzt) fächerübergreifend zu diesem Thema unterrichtet. Um das Projekt überhaupt durchführen zu können, mussten im Vorfeld ehrenamtliche Hospizhelferinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes des Caritasverbandes Westeifel geschult werden. „Die Kinder werden sensibilisiert für dieses Thema, sie dürfen in einem geschützten Rahmen Fragen stellen und erhalten verständliche Antworten“, weiß Caritasdirektor Winfried Wülferath.

 

Das Projekt wurde 2011 von der Bundeshospizakademie ins Leben gerufen und wird von Eltern, Schulen und Schülern sehr gut angenommen. „Mit viel Bildmaterial und einer „Schatzkiste“ mit zahlreichen Gestaltungsmaterialien für jeden der fünf Tage besprechen wir mit den Kindern die Themen: Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, das Traurigsein und Trost und Trösten. Aus Erfahrung berichten die Fachkräfte, dass auch Kinder in diesem Alter schon häufig Verluste erfahren haben, mit denen sie so besser umzugehen lernen.

 

Krankenhausoberin Helga Beck freute sich, das Projekt „Hospiz macht Schule“ im Namen des Gerolsteiner Krankenhauses und Dank des Engagements der Patienten beim Ausfüllen der Patientenfragebögen mit 1.620 Euro unterstützen zu können.

 

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