Bitburger Förderverein spendet 30.000 Euro für Hygieneprogramm

Vor 25 Jahren wurde der Verein gegründet.

Vor dem Plakat der Anschaffungen des Fördervereins: Der Ärztliche Direktor und Krankenhaushygieniker Prof. Dr. Christian Blöchle und Hygienefachkraft Paul Schares bedanken sich beim Vorsitzenden des Freundes- und Fördervereines, Werner von Schichau, über die großzügige Spende.

02.05.2018

Bitburg. „Mit unseren rund 640 Vereinsmitgliedern sind wir einer der größten Fördervereine in der Trägerschaft“, erklärt Werner von Schichau mit Stolz. Seit 2008 ist er der Vorstandsvorsitzende des Vereines.

 

Bereits im Jahre 1993 wurde der Verein unter dem damaligen Vorsitzenden Karljosef Schmitt gegründet, von 1998 bis 2008 war Dr. Gert Kühbeck langjähriger Vorstandsvorsitzender. Somit kann der Freundes- und Förderverein in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken.

 

Und was an Spenden während dieser Zeit an das Bitburger Krankenhaus geflossen ist, kann sich sehen lassen. Rund 860.000 Euro sind im Laufe der Jahre für modernste medizinische Technik bereitgestellt worden.

 

Aktuell hat der Verein ein neues Hygieneprogramm zur Hälfte mitfinanziert und hierfür die stolze Summe von 30.000 Euro beigesteuert. Das Programm mit dem Namen HyBase-Klinik vermittelt effizient und schnell die Ergebnisse mikrobiologischer Untersuchungen, z.B. wenn ein Patient mit Keimen wie beispielsweise MRSA oder MRGN ins Krankenhaus kommt oder wenn eine schwerwiegende Infektion vorliegt. Dreimal täglich werden die Befunde, die bei den regelmäßigen Screenings übermittelt werden, vom Labor Synlab in das Hygieneprogramm eingespielt und unverzüglich mitgeteilt. Die Daten werden sowohl über den PC am Arbeitsplatz als auch über das Mobiltelefon mitgeteilt. Durch die kurzfristige Meldung können so schneller die notwendigen medizinischen Maßnahmen bei infektiösen Patienten durchgeführt werden. „Anhand der mikrobiologischen Befunde können wir schnell Häufungen von Keimen und Antibiotikaresistenzen erkennen und effektiv behandeln“, erklärt Prof. Dr. Blöchle. Dies sei ein weiterer Baustein zur Steigerung der Patientensicherheit für die uns anvertrauten Patienten.

 

Auch Paul Schares, die leitende Hygienefachkraft im Hause, freut sich sehr über diese Anschaffung. Denn dieses Programm kann noch viel mehr. „Es unterstützt uns bei der dauerhaften Sicherung der Hygienestandards in unserem Krankenhaus und erstellt in kürzester Zeit die nach dem Infektionsschutz geforderten Statistiken“, erklärt der Leiter der Stabsstelle Hygiene, Paul Schares, der täglich mit diesem Programm arbeitet.

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