Novum im Dekanat Vulkaneifel

Krankenhausseelsorger Carlo Fischer-Peitz erhält vom Bischof eine weitere Beauftragung.

Foto v. l. : Dechant Klaus Kohnz, Krankenhausseelsorger Carlo Fischer-Peitz, Krankenhausoberin Helga Beck und Pfarrer Pius Krämer.

12.09.2018

Gerolstein. Seit Februar 2016 ist Carlo Fischer-Peitz als Pastoralreferent im Gerolsteiner Krankenhaus tätig. Jetzt freut sich der diplomierte Theologe, der seit 23 Jahren bischöflich beauftragt ist, über die zusätzliche Beauftragung des Bischofs Dr. Stephan Ackermann, dass er Patienten und deren Angehörige, aber auch darüber hinaus alle, mit denen  er als Klinikseelsorger in Kontakt ist, über den Tod hinaus bis hin zur Beerdigung begleiten darf.

 

„Der Wunsch wurde mehrfach von Patienten und Angehörigen geäußert“, berichtet der erfahrene Seelsorger. Für ihn stellte sich bald die Frage, wie er dieser Bitte entsprechen könnte. Amtshilfe leisteten Pfarrer Pius Krämer und Dechant Klaus Kohnz.

 

Jetzt wurde der Bitte des Krankenhausseelsorgers entsprochen und so konnte Dechant Klaus Kohnz ihm die Urkunde des Bischofs im Beisein von Krankenhausoberin Helga Beck und Pfarrer Pius Krämer überreichen.

 

Künftig darf der Krankenhausseelsorger Bestattungen ohne Eucharistiefeier, nach Absprache mit dem jeweiligen Pfarrer, alleine übernehmen, oder auch mit diesem gemeinsam, und das „dekanatsweit“, wie Dechant Kohnz betont. „Wir haben die Bitte von Carlo Fischer-Peitz in der Pfarrerkonferenz besprochen und alle Pfarrer sprachen sich dafür aus, dass ich die Beauftragung beantragen sollte“, so Dechant Kohnz.

 

Bisher war es auf die jeweilige Pfarreiengemeinschaft begrenzt, wenn beispielsweise ein Pastoralreferent/in eine Beerdigung übernommen hat. Im Fall von Carlo Fischer-Peitz erfolgt die Beauftragung erstmalig dekanatsweit. Das hat auch damit zu tun, dass Patienten aus einem weiteren Umfeld nach Gerolstein ins Krankenhaus kommen.

 

In der Beauftragungsurkunde von Bischof Ackermann ist die Beauftragung so formuliert: „Der Dienst umfasst: - mit Trauernden in angemessener Weise zu sprechen. – der liturgischen Feier des Begräbnisses vorzustehen und – den Dienst am Wort wahrzunehmen“.

 

Carlo Fischer- Peitz freut sich, ebenso wie Krankenhausoberin Helga Beck darüber, den Patienten und Angehörigen und allen, die mit dem Haus verbunden sind, noch mehr Seelsorge bieten zu können, sollte das gewünscht werden.

 

Gewünscht hat sich dies bereits ein kürzlich verstorbener Patient, der keinerlei Angehörige mehr hatte. Diesem Wunsch wird der Krankenhausseelsorger jetzt entsprechen,

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