Vortragsveranstaltung zum Thema: Herz außer Takt - Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung

Am 20. November 2018 informieren Kardiologen aus Bitburg über Ursachen, Gefahren, Symptome und Behandlung von Vorhofflimmern und wie man sich davor schützen kann

09.11.2018

Bitburg. „Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann“, so Dr. Undine Wenderoth, Kardiologin im Ärztehaus Bitburg. Der erste Anfall kann mit heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf, Druckgefühl im Brustkorb, Schwächegefühl und Luftnot bei sonst leichten Tätigkeiten wie zum Beispiel Treppensteigen auftreten. Das Herz schlägt dann meistens völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute.

 

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und eine der wichtigsten Ursachen für einen großen Schlaganfall, allein in Deutschland sind über 1,8 Millionen Menschen betroffen. Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei rund 5 %, bei den über 80-Jährigen sogar bei ca. 15 %. Nicht jeder Betroffene weiß allerdings von seiner Herzerkrankung, in vielen Fällen bleibt sie unentdeckt. „Bei den Symptomen Atemnot, Brustschmerzen und Schwindel sollte man sofort den Arzt aufsuchen“, erklärt Prof. Dr. Rainer Zotz, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie im Bitburger Krankenhaus. Heutzutage stehen bewährte Therapieverfahren bei Vorhofflimmern zur Verfügung. Eine davon ist die Katheterablation, bei der das Herzgewebe, das dem Vorhofflimmern zugrunde liegt, verödet wird.

 

Rund um dieses Thema findet am Dienstag, den 20. November 2018, um 18.00 Uhr im Haus Beda in Bitburg eine Vortragsveranstaltung des Marienhaus Klinikums Eifel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung statt. Die Referenten des Abends sind der Chefarzt der Inneren Medizin I, Kardiologie und Angiologie, im Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg, Prof. Dr. med. Rainer Zotz, sowie Dr. med. Undine Wenderoth aus der Praxisgemeinschaft Dres. Albrecht/Befort/Wenderoth im Ärztehaus in Bitburg.

 

Alle Interessierten und Betroffenen sind herzlich zu dieser kostenlosen Vortragsveranstaltung eingeladen, es ist keine Anmeldung erforderlich.

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