Organspende - Medizinische, religiöse und ethische Aspekte

Dr. Bernd Heyn und Dr. Veit Engst referieren im Bitburger Gesundheitsforum

19.02.2020

Bitburg. Mehr als 9.500 Menschen in Deutschland stehen auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Dabei wird zwischen zwei Arten von Organspenden unterschieden, der Lebendspende, wie beispielsweise einer Niere, und der postmortalen Spende. Eine postmortale Organspende erlaubt – anders als die Lebendspende – auch die Transplantation von Organen, deren Entnahme bei Lebenden zum Tode führen würde (z. B. das Herz). Die Gesetzgebung bei Organspenden ist in Deutschland so geregelt, dass die sogenannte Entscheidungslösung gilt. Das heißt, nur wer sich bewusst zu Lebzeiten für eine Organspende bekennt, kann auch Spender werden. Dabei gibt es keine obere Altersgrenze. In der Entscheidungsfindung für oder gegen die Bereitschaft zur Organspende im Falle eines irreversiblen Hirnfunktionsausfalls wird jeder einzelne mit seinen persönlichen ethischen oder auch religiösen Überzeugungen konfrontiert.

 

Am Donnerstag, den 27. Februar 2020, 19.00 Uhr, findet zu diesem Thema im Bitburger Gesundheitsforum eine Vortragsveranstaltung im Schulzentrum St. Matthias in Bitburg statt. Die Referenten des Abends sind Dr. med. Bernd Heyn, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin und transplantationsbeauftragter Arzt im Marienhaus Klinikum Eifel sowie Dr. med. Veit Engst, Belegarzt für Neurochirurgie im Bitburger Krankenhaus und niedergelassener Facharzt im Neurozentrum Bitburg. Zudem ist Dr. Engst freier Mitarbeiter der Deutschen Stiftung Organtransplantation zur Diagnostik des Hirntodes.

 

In diesem Vortrag erhalten die Besucher u. a. Informationen zum neuen Gesetz zur Organspende, sie erfahren, wer über eine Organspende entscheidet, welche Organe gespendet werden können und wie der Hirntod diagnostiziert wird. Ebenso werden die ethischen und religiösen Aspekte einer Organspende berücksichtigt.

 

Im Anschluss an den Vortrag stehen die Referenten für Fragen der Besucher gerne zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Marienhaus Klinikum Eifel Bitburg

Krankenhausstraße 1
54634 Bitburg
Telefon:06561/64-0
Telefax:06561/64-2657
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-eifel.de

Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth Gerolstein

Aloys-Schneider-Straße 37
54568 Gerolstein
Telefon:06591/17-0
Telefax:06591/17-499
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-eifel.de

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