„Viel getan, um die wirtschaftliche Stabilität unserer beiden Häuser zu sichern“

Christoph Wagner zum Geschäftsführer berufen – Hans-Jürgen Krämer neuer Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikums Eifel

Christoph Wagner ist zum 1. Juli zum Geschäftsführer der Marienhaus Kliniken GmbH berufen worden. Sein Nachfolger als Kaufmännischer Verbunddirektor des Marienhaus Klinikums Eifel ist Hans-Jürgen Krä-mer.

29.06.2020

Bitburg/Gerolstein. Ihre Lebensläufe weisen bemerkenswerte Parallelen auf, sie sind Beide seit rund 30 Jahren überzeugte Marienhäusler und arbeiten bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Das werden sie auch weiterhin tun, allerdings in neuen Positionen: So ist Christoph Wagner zum 1. Juli zum Geschäftsführer der Marienhaus Kliniken GmbH berufen worden, und Hans-Jürgen Krämer übernimmt von ihm die Aufgaben des Kaufmännischen Direktors des Marienhaus Klinikums Eifel mit seinen beiden Standorten in Bitburg und Gerolstein. Die haben sie im zurückliegenden Jahr ganz schön durchgerüttelt, wie sie zugeben. Haben schon eine Menge erreicht und noch einiges vor. Dazu später mehr.

 

Christoph Wagner und Hans-Jürgen Krämer sind beide gelernte Krankenpfleger und haben jahrelang in der Pflege gearbeitet – der eine (Krämer) in der Intensivpflege und als Stationsleiter, der andere (Wagner) hat, wie er sagt, „fast alle Stationen durchlaufen“, auch die des Pflegedirektors. Während Christoph Wagner bereits 2003 im Hermeskeiler St. Josef-Krankenhaus auch Verantwortung im kaufmännischen Bereich übernahm, ließ sich Hans-Jürgen Krämer noch zum Qualitätsmanager ausbilden, absolvierte berufsbegleitend ein BWL-Studium und rückte dann Anfang 2012 in die Leitung des Marienhaus Klinikums Eifel auf.

 

Nach einem Abstecher nach Zweibrücken und Landstuhl wurde Christoph Wagner im Oktober 2013 Kaufmännischer Direktor in Hermeskeil und im August 2014 zusätzlich im Marienhaus Klinikum Eifel. In beiden Fällen als Stellvertreter an seiner Seite: Hans-Jürgen Krämer. Während Christoph Wagner nun zum Geschäftsführer der Marienhaus Kliniken berufen worden ist (bisher war er dort Prokurist) und die Kliniken der Region Nord verantworten wird, rückt Hans-Jürgen Krämer als Kaufmännischer Direktor an die Spitze des Marienhaus Klinikums Eifel.

 

In den zurückliegenden zwölf Monaten „haben wir viel getan, um die wirtschaftliche Stabilität unserer beiden Häuser zu sichern“, sagen die Beiden und geben offen zu, dass sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei viel zugemutet haben. So hat man (mit Ausnahme der Gynäkologie und Geburtshilfe) das Bitburger Krankenhaus komplett umstrukturiert und die Stationen neu gegliedert. Parallel hat man an beiden Standorten die Prozesse und Abläufe in der Behandlung so umgestaltet und optimiert, dass viele Patienten früher nach Hause entlassen werden können.

 

Gleichzeitig „haben wir angefangen, den Verbund intensiver zu leben“, so Christoph Wagner. Will heißen: Die Chirurgischen Abteilungen beider Standorte arbeiten jetzt intensiver zusammen, die Patienten profitieren somit von der Expertise der Teams aus Bitburg und Gerolstein. Wobei in Zukunft in Gerolstein insbesondere die tageschirurgischen Eingriffe vorgenommen werden sollen. Auch die Internisten werden ihre Leistungen im Internistischen Zentrum Eifel bündeln. Ob Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Onkologie oder Rheumatologie – auf all diesen Gebieten bietet das Marienhaus Klinikum Eifel seinen Patienten eine bestmögliche Versorgung.

 

Zu all dem, was man den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugemutet hat, gehörte natürlich auch Ende März die Ausweisung von Gerolstein als Corona-Standort. Innerhalb von vier Tagen sei es gelungen, so Christoph Wagner und Hans-Jürgen Krämer, Gerolstein so umzuorganisieren, dass das Haus die Covid-19-Patienten aus den Kreisen Vulkaneifel und Bitburg-Prüm aufnehmen konnte. Auch hier hat sich die Zusammenarbeit bewährt.

 

Und dann gibt es ja noch (eigentlich schon seit Jahren) die Diskussion um den Neubau der OP-Säle in Bitburg. Auch hier ist „Land in Sicht“, wie Hans-Jürgen Krämer unterstreicht. Die Gespräche mit dem Land sind auf der Zielgeraden, gebaut werden sollen drei neue OPs, und wenn in diesem Jahr noch die Frage der Finanzierung geklärt werden kann (da sind die Beiden zuversichtlich), dann kann es 2021 mit dem Bau endlich los gehen. Wenn das keine Perspektive ist.

 

Marienhaus Klinikum Eifel Bitburg

Krankenhausstraße 1
54634 Bitburg
Telefon:06561/64-0
Telefax:06561/64-2657
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-eifel.de

Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth Gerolstein

Aloys-Schneider-Straße 37
54568 Gerolstein
Telefon:06591/17-0
Telefax:06591/17-499
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-eifel.de

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