Was 2024 auf der Intensivstation als Pilotprojekt begann, wird nun im gesamten Haus weitergeführt: Nach der Ausbildung der ersten beiden Ergo-Coaches, Anna Eppers und Edith Berger, wurde das Konzept erfolgreich als Inhouse-Schulung ausgeweitet.
Mit der Qualifizierung von elf weiteren Ergo-Coaches wird ein klares Ziel verfolgt: die ergonomische Arbeitsweise nachhaltig im Klinikalltag zu verankern. Im Fokus steht dabei das rückengerechte Arbeiten im Umgang mit Patientinnen und Patienten.
Insgesamt dreizehn ausgebildeten Ergo-Coaches übernehmen künftig eine zentrale Rolle im Klinikalltag: Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben sie ihr Wissen im Team weiter, fördern das Bewusstsein für den eigenen Körper und zeigen praxisnah den richtigen Einsatz von Hilfsmitteln. Diese reichen von kleinen Unterstützern wie Antirutschmatten und Gleittunnel, bis hin zu den großen technischen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Liftern. Letztere ermöglichen es beispielsweise, gestürzte Patientinnen und Patienten sicher und ohne zusätzliche körperliche Belastung vom Boden zurück ins Bett zu bewegen.
Ziel ist es, ergonomisches Arbeiten fest in den Abläufen zu etablieren und so langfristig die Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken. Dafür wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) umgesetzt.
Die Coaches werden nun auf den Stationen aktiv, schulen die Kolleginnen und Kollegen und unterstützen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Verfahrensanweisungen. Perspektivisch soll auf jeder Station ein Ergo-Coach als Ansprechperson etabliert werden.
Bei Fragen oder Beschwerden – insbesondere rund um den Rücken – stehen die Ergo-Coaches direkt auf den Stationen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es zudem bei der Projektleitung (Markus Föhr und Melanie Grohsmann).
