Das Stipendium erinnert an den im Januar dieses Jahres verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins, Edgar Bujara. Über viele Jahre hinweg setzte er sich mit großem Engagement für die Menschen in der Region und für die medizinische Versorgung in der Eifel ein. Seine Nachfolgerin im Vorsitz des Fördervereins – und Ehefrau – Karin Bujara-Becker, sieht das Stipendium ganz in seinem Sinne: Es verbindet die Förderung des medizinischen Nachwuchses mit dem Einsatz für eine starke Gesundheitsversorgung vor Ort.
Die konkrete Ausgestaltung des Stipendiums wird derzeit erarbeitet. Bereits jetzt steht jedoch fest, dass die Förderung gezielt dazu beitragen soll, angehende Medizinerinnen und Mediziner für praktische Einsätze in der Eifel zu gewinnen und so frühzeitig Kontakte zur Region und zum Krankenhaus aufzubauen. Dabei versteht sich das Angebot als sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Förderprogrammen, etwa für die hausärztliche Versorgung.
Die Klinikleitung des Marienhaus Klinikums Eifel begrüßt die Initiative des Fördervereins ausdrücklich.
„Die Gewinnung junger Ärztinnen und Ärzte gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben im Gesundheitswesen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Einrichtung des Edgar-Bujara-Stipendiums. Das Engagement des Fördervereins schafft wertvolle Perspektiven für Medizinstudierende und stärkt zugleich die medizinische Versorgung in unserer Region“, sagt Marie-Luise Kießig, Kaufmännische Direktorin des Marienhaus Klinikums Eifel.
Seit seiner Gründung im Jahr 1993 unterstützt der Freundes- und Förderverein die Marienhausklinik Bitburg mit zahlreichen Projekten und Anschaffungen. Mit dem Edgar-Bujara-Stipendium setzt er nun ein weiteres Zeichen für die Zukunft des Gesundheitsstandortes Bitburg und würdigt zugleich das langjährige Wirken seines früheren Vorsitzenden.
Bildunterschrift: Die Mitglieder des Freundes- und Förderverein der Marienhausklinik Bitburg e.V. Foto: Michael Barg
