Bitburg. Herzstolpern, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls werden oft als harmlose Beschwerden abgetan. Dahinter kann jedoch Vorhofflimmern stecken. Die Herzrhythmusstörung bleibt häufig lange unbemerkt, kann jedoch das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöhen. Wie Vorhofflimmern erkannt und behandelt werden kann, darüber informieren Herzspezialisten im Rahmen der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung am 17. November von 18 bis 19.30 Uhr im Festsaal des Hauses Beda in Bitburg.
Unter dem Motto „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ erfahren die Besucherinnen und Besucher, woran Vorhofflimmern erkannt werden kann, wer besonders gefährdet ist und welche Möglichkeiten die moderne Medizin bietet. Auch die Frage, wie sich das Risiko für Folgeerkrankungen verringern lässt, wird thematisiert.
Im Anschluss an die Vorträge bietet das Team des Herzkatheterlabors am Marienhaus Klinikum Bitburg einen Reanimationskurs an. Dabei können Interessierte die wichtigsten Maßnahmen der Wiederbelebung kennenlernen und praktisch üben. Dieses Wissen kann im Ernstfall Leben retten. Zudem steht die Deutsche Herzstiftung mit einem Informationsstand vor Ort für Fragen zur Verfügung und hält weiteres Informationsmaterial bereit. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist ebenfalls gesorgt.
Referenten des Abends sind Dr. med. Burkhard Hügl vom Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, PD Dr. med. Frank Schmidt von der Internistischen Gemeinschaftspraxis Bitburg sowie Oberarzt Malek Abual Rub vom Marienhaus Klinikum Eifel. Die Moderation übernimmt Prof. Rainer Zotz, Chefarzt der Inneren Medizin I – Kardiologie und Angiologie, am Marienhaus Klinikum Eifel.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bildunterschrift: Am 17. November findet im Haus Beda in Bitburg ein kostenloser Infoabend zum Thema Vorhofflimmern statt, mit anschließenden Reanimationsübungen. Foto: iStock/Pratchaya
