Ein Schlaganfall kann das Leben von Betroffenen von einem Moment auf den anderen verändern. Neben Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen leiden viele Patientinnen und Patienten auch unter Sprach-, Stimm-, Sprech- oder Schluckstörungen. Welche Folgen diese Beeinträchtigungen für den Alltag haben und wie die Logopädie die Genesung unterstützt, erläutert Stephan Duplang, Praxis Logopädie Duplang und Piepho, Bitburg, im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin verstehen“.
Unter dem Titel „Schlaganfall: Warum die Logopädie so wichtig ist“ informiert der erfahrene Therapeut über die häufigsten Kommunikations- und Schluckstörungen nach einem Schlaganfall sowie über moderne Behandlungsmöglichkeiten.
Viele Menschen verbinden Logopädie vor allem mit der Arbeit mit Kindern. Tatsächlich spielt sie auch in der neurologischen Rehabilitation eine zentrale Rolle. Nach einem Schlaganfall können Betroffene beispielsweise Schwierigkeiten haben, Worte zu finden, Gesprochenes zu verstehen oder sicher zu schlucken.
„Kommunikation und Nahrungsaufnahme sind wesentliche Bestandteile unseres täglichen Lebens. Wenn beides plötzlich eingeschränkt ist, bedeutet das für Betroffene oft einen erheblichen Verlust an Selbstständigkeit und Lebensqualität“, erklärt Stephan Duplang.
Im Vortrag erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Auswirkungen ein Schlaganfall auf Sprache, Sprechen und Schlucken haben kann, welche Therapieansätze zur Verfügung stehen und warum eine frühzeitige logopädische Behandlung für den Rehabilitationserfolg entscheidend ist.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wann: Dienstag, 10. November 2026, 18 Uhr Wo: Konferenzraum 1, Marienhaus Klinikum Eifel, Bitburg Referent: Stephan Duplang, Logopäde (Praxis Logopädie Duplang und Piepho, Bitburg) Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
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