Gerolstein. Mit der offiziellen Einführung von Nina‑Marie Meisel als Chefärztin der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stärkt das Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth Gerolstein die psychiatrische Versorgung für die Menschen in der Region. Die erfahrene Fachärztin übernimmt die chefärztliche Verantwortung für die stationäre Psychiatrie am Standort Gerolstein.
Nina Marie Meisel übernimmt chefärztliche Verantwortung für Psychiatrie und Psychotherapie
„Die Einführung von Frau Meisel als Chefärztin ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unseres Hauses“, betont Dr. Thomas Koch, Ärztlicher Direktor. „Psychiatrische Versorgung erfordert neben hoher fachlicher Kompetenz vor allem Erfahrung, Haltung und ein gutes Gespür für Menschen. All das bringt Frau Meisel in besonderer Weise mit.“
Bereits seit vielen Jahren ist das Klinikum in Gerolstein ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Vulkaneifel und dem Eifelkreis Bitburg‑Prüm. Mit der neuen Chefärztin wird dieser Versorgungsauftrag nun weiter gestärkt und zukunftsorientiert ausgebaut.
Langjährige Erfahrung in Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie
Nina‑Marie Meisel ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Fachärztin für Neurologie. Ihre medizinische Laufbahn führte sie durch verschiedene Kliniken im Ruhrgebiet. Ihre erste Facharztausbildung absolvierte sie in der Neurologie mit Schwerpunkten unter anderem in der Behandlung von Schlaganfällen, Epilepsie und neuroonkologischen Erkrankungen. Im Jahr 2021 folgte die Facharztprüfung für Psychiatrie und Psychotherapie. Anschließend war sie unter anderem in der Geronto‑, Neuro‑ und Akutpsychiatrie tätig.
Doppelqualifikation als Vorteil für Patientinnen und Patienten
Diese Doppelqualifikation ist für viele Patientinnen und Patienten ein besonderer Vorteil. Psychische Erkrankungen gehen häufig mit körperlichen Beschwerden oder neurologischen Vorerkrankungen einher. „Gerade diese Verbindung von psychiatrischer und neurologischer Expertise ist für unseren Standort sehr wertvoll“, unterstreicht Dr. Koch. „Sie ermöglicht eine ganzheitliche Behandlung, die den Menschen in seiner gesamten gesundheitlichen Situation im Blick behält.“
Wohnortnahe psychiatrische Versorgung in der Vulkaneifel und im Eifelkreis Bitburg‑Prüm
Ein zentrales Anliegen der neuen Chefärztin ist eine wohnortnahe psychiatrische Versorgung. „Gerade im ländlichen Raum ist es für Betroffene sehr wichtig, dass sie in der Nähe ihres Zuhauses behandelt werden können“, sagt Nina‑Marie Meisel. „Das vertraute Umfeld und die Nähe zu Familie und sozialen Kontakten sind oft entscheidend für den Therapieerfolg.“
Psychiatrische Behandlung mit Zeit, Haltung und Menschlichkeit
In der Psychiatrie gehe es darum, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören und Menschen in ihrer gesamten Lebenssituation zu sehen. Ziel der Behandlung sei es, die Lebensqualität psychisch erkrankter Menschen zu verbessern und sie auf ihrem Weg zurück in einen möglichst selbstbestimmten Alltag zu begleiten.
Breites Behandlungsspektrum von Depressionen bis zu demenziellen Erkrankungen
In Gerolstein arbeitet Frau Meisel mit einem multiprofessionellen Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ergo‑ und Bewegungstherapeutinnen und ‑therapeuten zusammen. Gemeinsam wird das gesamte Spektrum psychiatrischer Erkrankungen behandelt – von Depressionen und Angststörungen über Psychosen bis hin zu demenziellen Erkrankungen. „Gute psychiatrische Versorgung funktioniert nur im Team“, betont Meisel. „Wenn unterschiedliche Berufsgruppen ihr Wissen einbringen, können wir Patientinnen und Patienten umfassend unterstützen und langfristig begleiten.“
Bildunterschrift
Von links: Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Koch, neue Chefärztin Nina-Marie Meisel, Kaufmännische Direktorin Marie-Luise Kießig, Krankenhausoberer Alexander Eberl-Loof, Pflegedirektorin Bianca Nonnweiler. Foto: Annika Bier
