Die Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Allein in Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen an dieser Form des Gelenkverschleißes. Gerade die Kniegelenke sind häufig davon betroffen und verursachen starke Schmerzen.
Im Rahmen der Vortragsreihe Medizin verstehen informieren Varto Seeid, der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, und Oberarzt Abdallah Alshall über neue Therapieformen der Kniearthrose. Die beiden Vortragsveranstaltungen finden am Mittwoch, 10. September um 18 Uhr im Konferenzraum 1 des Marienhaus Klinikums Eifel Bitburg und am Donnerstag, 11. September zur selben Uhrzeit in der Cafeteria des Marienhaus Klinikums Eifel St. Elisabeth Gerolstein statt. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren.
In einem frühen Stadium kann der Gelenkverschleiß oftmals konservativ behandelt werden. Ist die Arthrose jedoch fortgeschritten, kann den Betroffenen mit einem operativen Eingriff geholfen werden.
Dabei steht zunächst der Erhalt des natürlichen Gelenks im Vordergrund. In einem Video zeigen die Spezialisten zwei Arten der Knorpel-Regeneration am Knie, bei denen körpereigene Knorpelzellen beziehungsweise kleine Knorpelstückchen verwendet werden.
Hat der Patient oder die Patientin sehr starke Beschwerden und ist der Knorpel, der für eine reibungslose Beweglichkeit des Knies sorgt, weitgehend abgenutzt, dann kann ein künstlicher Gelenkersatz die richtige Therapie sein. Ziel ist es, die Mobilität der Betroffenen zu erhalten oder wiederherzustellen.
Die beiden Ärzte haben bei den Veranstaltungen Medizin verstehen genug Zeit, um die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Medizin verstehen zum Thema “Neue Therapieformen der Kniearthrose“
- Mittwoch, 10. September, 18 bis 19:30 Uhr im Konferenzraum I des Marienhaus Klinikums Eifel Bitburg
- Donnerstag, 11. September, 18 bis 19:30 Uhr in der Cafeteria des Marienhaus Klinikums Eifel St. Elisabeth Gerolstein
