Bitburg/Gerolstein. Keine Motivation, kein Appetit oder Schlafprobleme – solche Phasen kennen viele. Doch wo endet das normale Auf und Ab des Alltags und wo beginnen Anzeichen einer Depression? Wie kann man Betroffenen helfen?
Antworten darauf gibt Nina-Marie Meisel, Chefärztin der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, am Marienhaus Klinikum Eifel, in ihrem Vortrag innerhalb der Reihe „Medizin verstehen“. Sie erklärt, wie Depressionen entstehen, wie sie sich äußern und warum sie jeden treffen können – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebenssituation.
Die erfahrene Fachärztin macht die Unterschiede zwischen Stimmungsschwankungen und Depressionen begreiflich und zeigt auf, mit welchen Strategien man sich schützen kann. Auch, wie Angehörige Betroffene unterstützen können, ohne die eigenen Grenzen zu übergehen. Zudem thematisiert Nina-Marie Meisel körperliche Beschwerden, die auf eine sogenannte maskierte Depression hinweisen können.
Der Vortrag richtet sich an alle, die Klarheit über das Krankheitsbild gewinnen möchten – ob aus persönlicher Betroffenheit, aufgrund von Erkrankungen im Umfeld oder aus Interesse an zuverlässiger Information. Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie gut eine individuell abgestimmte und interdisziplinäre Behandlung wirken kann.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen.
Medizin verstehen: “Depression – was ist das?”, Chefärztin Nina-Marie Meisel • Mittwoch, 20. Mai, 18 bis 19:30 Uhr, Konferenzraum 1, Marienhaus Klinikum Eifel Bitburg |
Bildunterschrift
Nina-Marie Meisel, Chefärztin der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, am Marienhaus Klinikum Eifel. Foto: Andrea Schulze
