Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Marienhaus Klinikum Eifel engagiert sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am Mittwoch, 19. August, steht Prof. Dr. Rainer Zotz, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie am Marienhaus Klinikum Eifel und sein Team am Infobus in Bitburg, Spittel, für Fragen rund ums Thema Diabetes, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen zur Verfügung - von 10 bis 16 Uhr.
Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit dem Facharzt für Kardiologie und Angiologie offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für Diabetes, Schlaganfall sowie Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen testen zu lassen. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen. Im angrenzenden Zelt ist daneben ein Echokardiogramm – eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung des Herzmuskels – möglich. Auch über Risikofaktoren und Prävention kann man sich vor Ort informieren.
„Mit unserer Beratung möchten wir die Menschen vor Ort für Gesundheitsrisiken sensibilisieren, mögliche Hinweise auf Prädiabetes oder Diabetes frühzeitig erkennen und so schwerwiegenden Folgeerkrankungen vorbeugen“, sagt Prof. Dr. Rainer Zotz.
Weltweit leben mehr als 425 Millionen Menschen mit Diabetes. Bis 2045 könnte ihre Zahl auf rund 629 Millionen steigen. Viele Betroffene wissen zunächst nichts von ihrer Erkrankung, da Diabetes oft lange keine Beschwerden verursacht. Die häufigste Form ist der Typ-2-Diabetes. Dabei produziert der Körper entweder nicht ausreichend Insulin oder die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend auf das Hormon. Die Folge sind dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte.
Unbehandelter Diabetes erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden. Gerade die Nieren sind häufig betroffen: Dauerhaft erhöhte Blutzucker- und Blutdruckwerte können ihre Filterfunktion beeinträchtigen. Im fortgeschrittenen Stadium kann dies bis zum Nierenversagen und zur Dialysepflicht führen.
„Uns ist es wichtig, über die Zusammenhänge zwischen Diabetes und seinen möglichen Folgeerkrankungen aufzuklären. Früherkennung und Prävention können die Lebensqualität verbessern und schwere Gesundheitsfolgen verhindern“, betont Prof. Dr. Rainer Zotz. Deshalb beteiligt sich das Marienhaus Klinikum Eifel auch in diesem Jahr an der bundesweiten Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Wer sein persönliches Risiko kennt und auf eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung achtet, kann Risikofaktoren reduzieren und aktiv zur eigenen Gesundheit beitragen.
Bildunterschrift:
Der rote Londonbus der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ hält in Bitburg. Foto: ©Boehringer Ingelheim
