Die Würde des Menschen und die Selbstbestimmung seien zentrale Gedanken der Palliativversorgung, betonte Krankenhausoberer Alexander Eberl-Loof bei der Eröffnung der Veranstaltung. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Welthospiztages im Marienhaus Klinikum Eifel beigetragen haben. Entstanden sei die Idee für die Veranstaltung aus einem Projekt der Zertifizierung "Pflege attraktiv"
Die Veranstaltung richtete sich an Mitarbeitende des Krankenhauses, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner aus anderen Hilfeeinrichtungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote rund um Hospizarbeit, Palliative Care und die Begleitung am Lebensende zu informieren.
Beim Markt der Möglichkeiten präsentierten verschiedene Partner des regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerks ihre Angebote und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Deutlich wurde dabei, wie wichtig ein starkes Netzwerk ist, um schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in belastenden Lebenssituationen zu begleiten. Die Veranstaltung machte sichtbar, welche Unterstützungsangebote bereits bestehen und wie die unterschiedlichen Professionen und Einrichtungen zusammenwirken. Vorträge, Gesprächsimpulse, musikalische Beiträge sowie die Fotoausstellung der „Königsfiguren“ von Ralf Knoblauch luden zum Nachdenken, zum Austausch und zum Verweilen ein.
Darüber hinaus bot der Welthospiztag Raum für Begegnungen, neue Kontakte und einen offenen Dialog über Themen, die viele Menschen bewegen. Ein Gedanke zog sich dabei wie ein roter Faden durch zahlreiche Gespräche: die Zeit. Zeit für Menschen, die schwer erkrankt sind. Zeit zum Zuhören, für Gespräche mit Angehörigen und für die Auseinandersetzung mit Fragen, auf die es nicht immer einfache Antworten gibt.
Die Organisatorinnen und Organisatoren danken allen Mitwirkenden und Netzwerkpartnern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Bildunterzeile: Moderator Chistoph Gilsbach führte als Butler George durch das Programm. Hier ist er beim Hospiztalk im Gespräch mit Dr. Bettina Dunkel, Ärztin für Palliativmedizin aus Prüm. Foto: Christine Propson
