Bitburg/Gerolstein. Viele Frauen leiden jahrelang unter starken Regelschmerzen, unklaren Unterbauchbeschwerden oder unerfülltem Kinderwunsch – ohne zu wissen, dass Endometriose dahinterstecken kann. Die Erkrankung zählt zu den häufigsten gynäkologischen Leiden, bleibt aber oft lange unentdeckt. Warum das so ist, welche modernen diagnostischen Verfahren es gibt und welche Therapien heute wirklich helfen können, erklärt Chefarzt Dr. Franz Rudolf Jerono im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin verstehen“.
Wie wird Endometriose festgestellt?
In seiner Vorstellung beschreibt Dr. Jerono anschaulich, wie sich Endometriose äußert, warum die Symptome häufig fehlgedeutet werden und welche Rolle eine frühe und präzise Diagnostik spielt. Er zeigt auf, welche Behandlungsmöglichkeiten – von medikamentösen Therapien bis hin zu minimal-invasiven operativen Verfahren – heute zur Verfügung stehen und wie diese individuell kombiniert werden können.
Starke Periodenschmerzen sind ernstzunehmende Symptome
Besonders wichtig ist dem Chefarzt, Vorurteile zu bekämpfen und die Öffentlichkeit für eine unterschätzte, ernstzunehmende Erkrankung zu sensibilisieren. Endometriose kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, ist aber gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Im Anschluss an den Vortrag bleibt ausreichend Zeit für persönliche Fragen.
Eingeladen sind alle Patientinnen, Angehörige und Interessierten, die verstehen möchten, wie moderne Gynäkologie heute arbeitet und welche Unterstützung Betroffene erhalten können.
Medizin verstehen: „Diagnostik und Therapie der Endometriose“, Chefarzt Dr. Franz Rudolf Jerono
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Bildunterschrift
Chefarzt Dr. Franz Rudolf Jerono, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhaus Klinikum Eifel. Foto: Joachim Gies
